Die Autorin
Ich schreibe nicht in einer Nische. Ich schreibe, was ich lesen will.

Für mich liegt die wahre Magie der Liebe nicht im Licht, sondern dort, wo die Schatten am tiefsten sind.
Angefangen habe ich 2013. Damals ging es um Gefühle, die zu groß waren für das Leben, das ich führte, und ich habe sie so aufgeschrieben, wie man es damals tat: hell, hoffnungsvoll, mit einem Ende, das alles gutmacht.
Irgendwann hat mir das nicht mehr gereicht. Nicht, weil ich zynisch geworden wäre. Sondern weil mir aufgefallen ist, dass die interessanten Stellen einer Liebe nie die sind, an denen alles gut ist. Sondern die, an denen jemand die Kontrolle abgibt und nicht weiß, ob er sie zurückbekommt.
Also wurde es dunkler. Daraus ist Wonderland entstanden, ein Ort, an dem niemand gezwungen wird und trotzdem keine geht. Danach eine Romantasy-Trilogie, in der Himmel und Hölle zwei Liebende gegeneinander richten. Dazwischen ein Buch, in dem es ohne Fantasy und ohne Ausreden zugeht.
Und dann wollte ich eine Komödie schreiben. Einfach so.
Ich habe eine Weile versucht, mir dafür eine Erklärung zurechtzulegen. Irgendeinen roten Faden, der das alles verbindet, damit es nach Plan aussieht. Es gibt keinen. Ich schreibe das, was mich gerade nicht schlafen lässt, und das ist mal ein Mann, der die Tür abschließt, und mal eine Frau, die sich blamiert und trotzdem gewinnt.
Wenn du also wegen Wonderland hier bist und dich fragst, was eine RomCom in dieser Liste zu suchen hat: nichts. Sie steht trotzdem da. Und wenn du bei mir nur das Leichte liest, ist das genauso richtig.
Sie bat um Erlaubnis. Bis sie aufhörte zu fragen.Wonderland
Woran du mich erkennst
Drei Dinge, auf die du dich bei mir verlassen kannst
Du weißt vorher, was drin ist
Auf jeder Buchseite stehen Spice-Level, Darkness-Level und die vollständige Triggerwarnung. Nicht kleingedruckt und nicht als Deko, sondern damit du entscheiden kannst, bevor du anfängst.
Kein Buch tut so, als wäre es ein anderes
Die dunklen sind wirklich dunkel. Die leichten sind wirklich leicht. Ich schmuggle keine Grausamkeit in eine Komödie und keine Rettung in ein Buch, das keine hat.
Kein Ende, das ich nicht so meine
Wenn ein Buch gut ausgeht, meine ich es. Wenn nicht, dann auch. Ich löse nichts auf, nur damit du beruhigt einschlafen kannst — und ich mache nichts künstlich kaputt, damit es tiefgründig wirkt.
Näher dran
Zwischen zwei Büchern erzähle ich dort weiter
Szenen, die es nicht ins Buch geschafft haben, Cover lange vor allen anderen, und gelegentlich die Frage, ob ich einer Figur das wirklich antun soll.